SommerKunstProjekt 2018
„Graffiti im Stadtgebiet“

Die künstlerischen Spuren der Marie-Curie-Gymnasiasten sorgen in der Öffentlichkeit seit vielen Jahren schon für Anerkennung und Lob. Und auch in diesem Sommer können sich die Ergebnisse der Kunstprojekte wieder mehr als sehen lassen.
Wir haben uns dieses Mal für Graffiti entschieden, da wir im letzten Jahr während der Arbeit am Stadtwerke-Häuschen am Karlplatz vom Künstler Mathias Philipp viel gelernt haben und uns die Schablonentechnik zutrauen.
Insgesamt sind an vier Tagen in der letzten Juniwoche 19 Schüler und Schülerinnen des Jahrgangs 11 mit den Kunstlehrerinnen Beate Groschinski und Kathrin Lockenvitz an zwei Standorten tätig gewesen. Die meisten Schüler gehören zum Seminarkurs Kunst, andere haben sich um die Teilnahme beworben.

Im Auftrag des städtischen Bauamtes und in Vorbereitung des anstehenden Landesfestes „Brandenburgtag 2018“ im August haben wir uns mit einer unansehnlichen Wand in der verlängerten Bahnstraße befasst. Die Nähe zur Elbe und dem ElbeRadweg ist bei der Motivsuche maßgeblich gewesen. Und da wir vor zwei Jahren einen reizvollen Entwurf zum Speicher-Projekt mit dem Künstler Jost Löber entwickelten, fiel die Entscheidung nicht schwer, das ElbeRadweg-Logo zu gestalten und um Motive für all die Aktivitäten zu ergänzen, die sich am und auf dem Fluss mit seiner Fauna und Flora erleben lassen. Sechs Schülerinnen haben hier mit Kathrin Lockenvitz einen absoluten Blickfang geschaffen. 

13 Projektteilnehmer haben mit den beiden Kunstlehrerinnen auf dem Gelände der AWO in Sichtweite der Perleberger Straße beim Gesundheitszentrum ein größeres Wirtschaftsgebäude mit einem luftigen Bretterzaun und Vögelchen, Katzen und mehr versehen. Es sollten jahreszeitlich unabhängige Motive sein, die die Bewohner und das Personal erfreuen. Die Idee dazu kam von einer Bewohnerin selbst. Und da das Ergebnis so gut ankam, konnten wir auch noch den Hausmeisterschuppen mit Motiven verschönern und uns in der Graffiti-Kunst weiter ausprobieren. 
Eine spannende Woche liegt hinter uns, auf die wir gerne zurückblicken. Auftraggeber und Passanten freuen sich und wir sind sehr stolz auf unsere Leistung.  

Kathrin Lockenvitz
Kunstlehrerin am MCG