„Reif für die Insel“

Unter diesem Motto starteten 20 Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums und zwei Lehrer die spannende Projektwoche: „Wat hat dat Watt, wat dat Watt nur hat?“

Mit Gummistiefeln gewappnet, ging es mit unseren beiden Projektleitern Frau Neumann und Frau Kreißl auf die große Reise nach Sylt. Nach einer langen Anfahrt kamen wir in unserer Jugendherberge in Hörnum an und lernten als erstes unsere Unterkunft sowie unseren Herbergsvater kennen. Nach gründlicher Erkundung unseres kleinen Ortes ging es erstmal an den Strand, an dem wir unsere ersten Eindrücke sammeln konnten. Am nächsten Tag fuhren wir ans andere Ende der Insel, in den Norden, wo wir dann das Naturerlebniszentrum List besuchten. Die Schüler bekamen viele neue Informationen über das Leben an der Nordsee in allen unterschiedlichen Facetten. Anschließend fuhren wir mit einem Kutter auf die Nordsee, von welchem aus wir Seerobbenbabys bestaunen konnten. Ein Schleppnetz förderte verschiedene Lebewesen der Tiefe auf das Deck. Mit Begeisterung und vielen Gesprächsthemen beendeten wir diesen aufregenden Tag. Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht führte es uns in die größte Stadt auf Sylt, nach Westerland. Die Schüler hatten die Wahl zwischen Schwimmbad und Stadterkundung. Nach der Rückfahrt in die Jugendherberge nutze jeder Schüler die Chance, sich für ein paar Minuten auszuruhen, damit man gestärkt zur Wattwanderung starten konnte. Alle schnappten sich ihre Gummistiefel und machten sich voller Vorfreude auf den Weg, denn alle 6 Stunden und 14 Minuten wechseln sich die Gezeiten Ebbe und Flut ab. Unser Wattführer Rolf erwartete uns schon an den Dünen. Nachdem wir „Willi den Wattwurm, Astrid die Auster, Susi die Schnecke“ und viele andere Wattbewohner kennen gelernt haben, führten uns Taschenlampen sicher zurück. Am letzen Tag begannen wir mit den Vorbereitungen unserer Präsentationen. Nach einer spannenden und erfolgreichen Projektwoche sind wir uns alle einig, dass Sylt eine tolle Reise wert ist.

 

 

Jessica Dröge